Krypto-Scam – Betrug mit Kryptowährungen
Suchen Sie noch nach Möglichkeiten, Ihr Vermögen durch Investitionen in Kryptowährungen zu vermehren? Oder sind Sie vielleicht neu in der Welt der digitalen Währungen und möchten hier sicher navigieren? In beiden Fällen ist es unerlässlich, sich mit dem Phänomen des Krypto-Scams auseinanderzusetzen. Laut Statistiken belief sich der Schaden durch diese Betrugsform im vergangenen Jahr auf beeindruckende 5,9 Milliarden US-Dollar. Wir zeigen Ihnen im Folgenden ausführlich, was unter Krypto-Scam zu verstehen ist, was die häufigsten Maschen und potenzielle Fallen sind, wie sie sich vermeiden lassen und wie solche Betrügereien erfolgreich aufgedeckt werden können.
Das Wichtigste vorab in Kürze
- Krypto-Scam kennzeichnet unlautere Handlungen, bei denen Betrüger den Versuch unternehmen, andere dazu zu bewegen, in gefälschte oder fingierte Kryptowährungsinitiativen zu investieren.
- Krypto-Scams beinhalten verschiedene Betrugsmaschen, darunter: Giveaways, bei denen Täter falsche Gewinnaktionen anpreisen; Impersonation, bei der Betrüger die Identität anderer annehmen; Investment-Scams, bei denen Investoren durch falsche Versprechungen getäuscht werden; NFT-Scams, bei denen in nicht existente oder gefälschte NFTs investiert wird; und Romance-Scams, bei denen Täter für finanzielle Hilfe eine romantische Beziehung vortäuschen.
- Krypto-Scams werden oft durch gefälschte Websites, Apps, Schlagzeilen oder E-Mails, die bekannte Institutionen oder Persönlichkeiten imitieren, durchgeführt.
- Um Krypto-Scams zu vermeiden, ist es wesentlich, wachsam und informiert zu sein, gründliche Recherchen durchzuführen und sich vor unrealistisch hohen Renditeversprechen zu hüten.
- Ein erfahrener Detektiv kann am besten dabei helfen, subtile Anzeichen von Betrug zu erkennen und rechtlich verwertbare Beweise zu sammeln, um somit Schadensansprüche geltend zu machen.
Was ist Krypto-Scam?
Bei einem Krypto-Scam handelt es sich um einen Betrug, bei dem die Opfer in sogenannte Kryptowährung, z.B. Bitcoin oder Ethereum, investieren sollen. Bei Kryptowährung bzw. Kryptogeld handelt es sich um eine digitale oder virtuelle Währung. Sie basiert in der Regel auf einer Blockchain-Technologie, welche eine dezentralisierte Kontrolle ermöglicht, anders als bei zentralisierten Bankensystemen. Sie bieten ein hohes Maß an Anonymität und können für eine Vielzahl von Transaktionen online verwendet werden.
Damit die Scam Opfer in falsche oder nicht existierende Kryptowährung investieren, verbreiten die Täter oft falsche Informationen oder versprechen unrealistisch hohe Renditen. Sie nutzen meistens manipulative Taktiken und gefälschte Identitäten, um das Vertrauen der Investoren zu gewinnen. Diese wiederum gehen am Ende stets leer aus: Sie bekommen nicht wie versprochen eine Gegenleistung oder Rückzahlung.
Definition Krypto-Scam
Ein Krypto-Scam bezeichnet betrügerische Aktivitäten, bei denen Täter versuchen, andere Personen dazu zu verleiten, in gefälschte oder nicht existente Kryptowährungsprojekte zu investieren. Die Opfer dieser Betrugsmasche erleiden in der Regel finanzielle Verluste: Die Betrüger verschwinden mit dem investierten Geld, während die Investoren keine Gegenleistung oder Rückzahlung erhalten.
Die 5 häufigsten Krypto-Scam-Maschen
Im Bereich der Kryptowährungen sind uns bereits einige Konzepte von Betrügern aufgefallen, die sich immer wiederholen. Und trotz des immer gleichen Vorgehens sind diese kriminellen Unternehmungen nach wie vor von Erfolg gekrönt. Doch wie gehen Krypto-Betrüger vor? Wir zeigen Ihnen die 5 häufigsten Krypto-Scam-Methoden:
Masche 1: Giveaways
Bei den sogenannten Giveaways („Geschenk-Betrügereien“) ködern Trickser mit atemberaubenden Präsenten, repräsentiert durch Kryptowährungen. Häufig tarnen sich diese Gauner als andere Individuen oder Firmen und verkünden etwa eine umfangreiche Gewinnaktion. Anschließend verlangen sie unter einem trügerischen Motiv von ihren Opfern, ihnen finanzielle Mittel zu transferieren. Jedoch wird die zugesicherte Gegenleistung nie realisiert.
Masche 2: Impersonation
Bei einer Impersonation (“Identitätsanmaßung”) nehmen die Delinquenten die Identität einer anderen Person, einer Institution oder eines Unternehmens an. Diese Taktik kann auf verschiedene Weisen angewandt werden. Beispielsweise präsentieren sich die Betrüger als Angestellte einer renommierten Krypto-Firma und senden gefälschte Abrechnungen oder ähnliche Zahlungsaufforderungen.
Masche 3: Investment-Scams
Der größte Teil der im Jahr 2022 erlangten Geldmittel geht auf diese Art des Investmentbetrugs zurück. Eine der hierbei angewandten Schwindeltechniken besteht darin, Investoren dazu zu bringen, in einen Krypto-Token zu investieren, um dann unerwartet alle eigenen Anteile zu verkaufen. Die zehn größten Diebstähle fallen in diese Kategorie.
Masche 4: NFT-Scams
NFT-Betrügereien bezeichnen Betrugsfälle, bei denen Täter die Investoren dazu bringen, in gefälschte oder nicht existente Nicht-fungible Token (NFTs) zu investieren, oft durch die Imitation bekannter oder wertvoller Sammlungen. Die Betrüger nutzen hierzu meist manipulative Taktiken, falsche Identitäten und gefälschte Websites, um das Vertrauen der Investoren zu gewinnen. Infolgedessen erleiden die Investoren erhebliche finanzielle Verluste, da die versprochene Wertsteigerung der NFTs nicht eintritt oder die NFTs selbst nie geliefert werden.
Masche 5: Romance-Scams
Liebesbetrügereien oder Romance-Scams (siehe Love Scamming) zählen zu den gravierendsten Formen von Krypto-Scam. Im Durchschnitt haben Betroffene im letzten Jahr etwa 15.000 US-Dollar durch diese Masche an die Betrüger verloren. Nachdem die Täter eine Beziehung zu ihren Opfern aufgebaut und ihr Vertrauen gewonnen haben, täuschen sie vor, verliebt zu sein. Anschließend bitten Sie unter falschen Vorwänden wie einem persönlichen Notfall um finanzielle Hilfe.
Sind auch Sie auf eine dieser Maschen hereingefallen? Keine Sorge! Unsere auf Krypto-Scam spezialisierten Detektive sind zur Stelle, um den Betrug beweisfest aufzudecken.
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Die 4 größten Krypto-Scam-Fallen
Um diese Betrugsmaschen durchzuführen, nutzen die Täter verschiedene Plattformen. Wir klären Sie auf: Wo lauert die Gefahr?
Falle Nr. 1: Die gefälschte Website
Jeder von uns hat sich bei der Eingabe einer Adresse in den Browser schon einmal vertippt. Diese Tippfehler machen sich nicht nur Marketing-Spezialisten zunutze, indem sie diese falsch geschriebenen Adressen registrieren und mit einer Website für Ihr Produkt ausstatten. Doch auch Betrüger nutzen diese Möglichkeit. Statt einer eigens entwickelten Website wird dann jedoch die Seite eines seriösen Kryptowährungsanbieters kopiert und auf einer Tippfehler-Domain hinterlegt. Der Nutzer bemerkt seinen Fehler meistens nicht und investiert so in einen betrügerischen Anbieter. Ein typischer Krypto-Scam.
Falle Nr. 2: Die gefälschte App
Bankgeschäfte werden in vielen Fällen heute über das Smartphone abgewickelt. Und sogar der Aktienhandel hat sich mittlerweile auf die Mobiltelefone verlagert. Es versteht sich von selbst, dass auch der Handel mit Kryptowährungen längst Einzug in das mobile Internet gefunden hat. Und auch hier setzen Betrüger an. Mit gefälschten Apps, die Nutzer von Android und iOS wie üblich aus AppStore oder PlayStore laden, täuschen Kriminelle eine Identität vor, ein seriöser Händler zu sein. Meist bemerken die Nutzer die Täuschung erst, wenn der Schaden bereits eingetreten ist.
Falle Nr. 3: Die gefälschte Schlagzeile
Immer wieder erreichen uns Anfragen, die sich um die Authentizität von Nachrichten- und Werbemeldungen drehen. Allen voran ist hier eine Werbebotschaft zu nennen, die mit der bekannten Investorenserie “Die Höhle der Löwen” wirbt. In der Schlagzeile der Werbung ist von einer neuen Investitionsmöglichkeit zu lesen, die selbst die Mitglieder der Investorenrunde begeistert. Vertrauen Sie solchen Werbungen auf keinen Fall. In den meisten Fällen stecken hinter solcher Werbung perfide, geplanter Betrug. Gleiches gilt auch für Posts in den sozialen Netzwerken. Wenn im Zusammenhang mit Investitionsmöglichkeiten mit Prominenten oder bekannten Persönlichkeiten geworben wird, ist sehr oft eine unlautere Absicht im Spiel.
Falle Nr. 4: Die gefälschte E-Mail
E-Mails sind die Klassiker unter den Betrugsversuchen. Sicher haben auch Sie bereits E-Mails von einer Bank bekommen. In diesen werden Sie aufgefordert, eine Website zu besuchen, um dort Ihre hinterlegten Daten abzugleichen. Ebenso Ebay, Amazon und andere Onlinehändler werden für diese Betrugsmasche – das sogenannte Phishing – gerne genutzt. Und auch die Betrüger im Bereich der Kryptowährungen nutzen das Medium E-Mail, um arglose Nutzer in die Falle zu locken. Ähnlich wie beim Phishing scheint die E-Mail von einem professionellen und seriösen Anbieter zu stammen. Auch der Aufruf der – natürlich gefälschten – Website lässt keine bösen Absichten vermuten. Und doch sind die Nutzer an diesem Punkt bereits auf dem Weg in die Falle.
Wie kann man Krypto-Scam vermeiden?
Das Vermeiden von Krypto-Scams erfordert eine wachsame und informierte Herangehensweise an Investitionen in der Welt der digitalen Währungen. Zuallererst ist es von entscheidender Bedeutung, gründliche Nachforschungen zu den Plattformen und Projekten anzustellen, in die man investieren möchte, und sich nicht von unrealistisch hohen Renditeversprechen blenden zu lassen. Zudem sollte man niemals persönliche Informationen oder Gelder an nicht verifizierte oder unbekannte Quellen senden. Die Nutzung von sicheren und renommierten Wallets sowie die Aktivierung aller verfügbaren Sicherheitsmaßnahmen, wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, können zusätzlichen Schutz bieten.
Im Falle eines Verdachts ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Beispielsweise kann ein Detektiv, der auf Krypto-Betrug spezialisiert ist, Klarheit in diesen Verdacht bringen und diesen beweisfest dokumentieren.
Falls Sie trotz aller Vorsicht Opfer von Krypto-Scam geworden sein sollten, helfen Ihnen unsere erfahrenen Detektive gerne weiter! Gemeinsam weisen wir den Betrug nach, damit Sie zu Ihrem Recht kommen.
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Was tun bei Krypto-Scam?
Sie sind Opfer von Kryptobetrug geworden? Dann fragen Sie sich nun sicherlich, was bei Krypto-Scam zu tun ist: Wie kann man Krypto-Scam nachweisen? Und schafft man es ohne externe professionelle Hilfe?
Wie kann ich Krypto-Scam nachweisen?
Das Nachweisen eines Krypto-Scams kann eine ganz schöne Herausforderung sein, da die Betrüger oft geschickt vorgehen. Um einen Krypto-Scam zu identifizieren, ist es zunächst wichtig, gründlich zu recherchieren, indem man die Glaubwürdigkeit der betreffenden Plattform oder des Projekts überprüft. Achten Sie auf rote Flaggen wie unrealistische Renditeversprechen, Rechtschreib- und Grammatikfehler auf der Website oder in Kommunikationen sowie fehlende oder gefälschte Kontaktdaten. Darüber hinaus kann die Analyse der Blockchain-Transaktionen und des Smart-Contracts, falls vorhanden, weitere Einblicke geben.
Doch die Realität zeigt leider, dass das eigenständige Sammeln von Beweisen für Krypto-Scams häufig eine Sisyphusarbeit darstellt. Die Betrüger ändern ständig ihre Taktiken und verstecken sich in der Anonymität des Internets. Daher ist es ratsam, auf die Unterstützung eines versierten Detektivs zurückzugreifen.
Detektiv bei Krypto-Scam
In der zunehmend digitalisierten Welt der Finanzen ist der Einsatz eines Detektivs bei Krypto-Scams zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, um betrügerischen Aktivitäten entgegenzuwirken. Ein erfahrener Detektiv verfügt über die notwendige Expertise, um subtile Anzeichen von Betrug zu erkennen und adäquate Beweise zu sammeln, die rechtlich haltbar sind. Durch detaillierte Untersuchungen, die oft die Analyse von Blockchain-Transaktionen und die Überprüfung der Authentizität von Krypto-Projekten umfassen, kann der Detektiv ein klares Bild der betrügerischen Handlungen zeichnen. Dies ermöglicht den Opfern, mit einer festen Beweisgrundlage gegen die Betrüger rechtlich vorzugehen und eine realistische Chance zu haben, ihr investiertes Geld zurückzuerhalten.
Fazit
Betrug ist nicht immer sofort zu erkennen. Und die Urheber krimineller Betrugsmaschen werden immer besser in dem, was sie tun. Wenn Sie die Absicht haben, in Kryptowährungen zu investieren, achten Sie genau darauf, bei welchem Anbieter Sie Ihr Geld anlegen. Wenn Sie Zweifel haben oder nicht wissen, ob Sie bereits Opfer von einem Krypto-Scam geworden sind, sind unsere Spezialisten der Detektei PRIMECHECK die richtigen Ansprechpartner für Sie.
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